Burggymnasium Essen
Burggymnasium Essen: Kultur und Schule Projekt 2011/2012: Erwachsen werden? Ohne mich!
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren
Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie
widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine
übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
(Sokrates 449 - 399 v. Chr.)
Diese beinahe 2500 Jahre alte Aussage könnte genauso gut über die heutige Jugend getroffen werden. Oder nicht? War die Jugend
schon immer schlecht? Und wie denke ich darüber, wenn ich selbst mal erwachsen bin?
Im Rahmen der theaterpädagogischen Arbeit am Burggymnasium Essen beschäftigen wir uns mit der Jugend und deren Geschichte.
Wir werden versuchen in der Vergangenheit des traditionsreichen Burggymnasiums nach Einstellungen, Verhalten und Auffälligkeiten
der Schüler zu recherchieren, führen Interviews mit Erwachsenen unterschiedlichen Alters und den Teilnehmern untereinander. Mit
der Theaterform des biografischen Theaters versuchen wir eine Eigenproduktion auf die Bühne zu bringen, die alle Vorurteile
widerlegt... oder bestätigt.
Ausschnitte der Proben zu “spiegelich” - Theater AG des Carl-Humann-Gymnasiums
© Jens Niemeier 2011